Navigieren auf isdh.ch

Access Keys

Folgende Access Keys sind verfügbar:

Übersicht Vertiefungsveranstaltungen

Im Rahmen der Jahrestagung vom 12. Juni finden am Nachmittag (14:30 bis 16:00 Uhr) folgende Vertiefungsveranstaltungen statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Menschenrechte und Klimaanpassung: Lokale Perspektiven und globale Verantwortung

In der Vertiefungsveranstaltung zum Thema Klimawandel und Menschenrechte diskutieren wir Ansätze zu Anpassungsmassnahmen und -strategien im Kontext des Klimawandels. Sowohl lokale Massnahmen mit Fokus auf gefährdete Bevölkerungsgruppen als auch transnationale Aspekte wie die internationale Klimafinanzierung und Verantwortungsaufteilung stehen dabei im Fokus. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Arbeit der Kenya National Commission on Human Rights zu menschenrechtsbasierten und partizipativen Ansätzen bei Klimaschutz und -anpassung. Wir diskutieren, wie eine gerechte und wirksame Klimaanpassung gelingen kann. Anschliessend thematisieren wir die menschenrechtliche Verantwortung der Schweiz, im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit zur Klimafinanzierung beizutragen, etwa durch die Finanzierung von Anpassungsmassnahmen. Der Austausch soll Anregungen für lokale, partizipative Ansätze der Klimaanpassung geben sowie Raum bieten, um die Verantwortung der Schweiz in der globalen Klimafinanzierung zu diskutieren.

Sprache: Englisch (TBC Simultanübersetzung)

Referent*innen

Patrick Bonyonte: Senior Human Rights Officer bei der Kenya National Commission on Human Rights

  • Patrick Bonyonte ist Senior Human Rights Officer bei der Kenya National Commission on Human Rights mit Schwerpunkt auf sozialen, wirtschaftlichen und kulturelle n Menschenrechten. Zudem leitet er die Technical Working Group on Human Rights and Climate Change.

Delia Berner: Expertin für internationale Klimapolitik bei Alliance Sud

  • Delia Berner ist Expertin für internationale Klimapolitik bei Alliance Sud, dem Schweizer Kompetenzzentrum für internationale Zusammenarbeit und Entwicklungspolitik. Zu ihren Schwerpunkten gehört die internationale Klimafinanzierung.

Stefanie Kägi: Projektleiterin Klimaschutz, Stadt Zürich

  • Stefanie Kägi ist verantwortlich für das Projekt «Netto-Null-Klimaschutz» der Stadt Zürich sowie für das Pilotprojekt «Internationale Klimafinanzierung»

Mariamelia Abellan Perez: Projektleiterin Internationale Klimafinanzierung, Stadt Zürich

Externalisierung in der Migrationspolitik

Überall in Zielstaaten für Migration ist in den letzten Jahren die Idee populär geworden, die Umsetzung der Migrationspolitik ins Ausland zu verlagern. Das gilt besonders für das Asylwesen. Auch in der Schweiz gibt es Kräfte, die eine solche Auslagerung angehen wollen. Das Parlament hat den Bundesrat beauftragt, einen entsprechenden Bericht auszuarbeiten. Bereits jetzt sind Flughäfen in Herkunftsstaaten, Transitstaaten, die Schengen-Aussengrenzen und die hohe See wichtige Interventionspunkte für die Migrationspolitik europäischer Staaten. Dass viele politische Parteien in Europa nun die Forderung aufstellen, Asylverfahren im Ausland durchzuführen, oder den Vollzug der Wegweisung ins Ausland zu verlagern, wirft mit neuer Dringlichkeit die Frage auf, welche grundrechtlichen Risiken sich dabei stellen und ob diesen begegnet werden könnte.

Die Vertiefungsveranstaltung richtet sich an alle Menschen mit einem besonderen Interesse für Migrationspolitik; aber allgemeiner auch an Menschen mit einem Interesse für die extraterritoriale Wirkung von Menschenrechten.

Nach zwei kurzen Einführungsreferaten wird die gemeinsame Diskussion im Vordergrund stehen. Ziel ist, gemeinsam zu erarbeiten, welche menschenrechtlichen Risiken durch den Auslagerungsdruck entstehen, und wie ihnen möglichst wirksam entgegengetreten werden kann.

Sprache: voraussichtlich Deutsch-Französisch Bilingue (TBC Simultanübersetzung)

Referent*innen

TBC

Menschenrechte online: Verantwortung im Zeitalter der Plattformgesellschaft

Digitale Plattformen und die damit verknüpften Algorithmen und KI-Systeme sind im Alltag vieler Menschen allgegenwärtig und wirken sich auf Informationsfreiheit, Meinungsfreiheit, Datenschutz und Teilhabe im digitalen Raum aus. Das Sammeln personenbezogener Daten, algorithmische Diskriminierung, Hate Speech, Deepfakes, Desinformation, Zensur und Überwachung: Die Plattformgesellschaft bringt tiefgreifende menschenrechtliche Herausforderungen mit sich.

Digitale Plattformen verändern die Machtverhältnisse zwischen Staaten, Unternehmen und Individuen grundlegend. Während Rechtssysteme weiterhin territorial organisiert sind, operieren Big-Tech-Konzerne mit ihren digitalen Plattformen und den dazugehörigen Infrastrukturen grenzüberschreitend. Dies kann eine Auslagerung von menschenrechtlicher Verantwortung befördern.

Im Zentrum dieser Vertiefungsveranstaltung steht die Frage, wie menschenrechtliche Risiken auf digitalen Plattformen minimiert werden können, indem global agierende Unternehmen durch internationale und regionale Regulierungsmechanismen zur Verantwortung gezogen werden.

Nach einer kurzen Bestandsaufnahme im Bereich der Plattformregulierung, richten wir den Fokus auf die Rolle der Schweiz. Die Teilnehmenden erhalten sowohl einen Überblick über die parlamentarische Debatte als auch die Möglichkeit über neuere Initiativen, zum Schutz von Grundrechten im digitalen Raum, zu diskutieren.

Sprache: Deutsch-Französisch Bilingue (TBC Simultansübersetzung)

Referent*innen

Angela Müller: Geschäftsleiterin von AlgorithmWatch CH

  • Angela Müller ist die Geschäftsleiterin von AlgorithmWatch CH in Zürich sowie Gesellschafterin von AlgorithmWatch in Berlin. Sie beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Algorithmen & KI auf Mensch und Gesellschaft – und mit deren Regulierung auf nationaler und internationaler Ebene.

Gerhard Andrey: Nationalrat und Unternehmer

  • Gerhard Andrey ist seit 2019 Nationalrat der GRÜNEN Freiburg. Er ist Mitgründer der Digitalagentur Liip und ist im Initiativ-Komitee der überparteilich getragenen Internet-Initiative.

Olga Baranova: Geschäftsleiterin von CH++

  • Olga Baranova ist Geschäftsleiterin von CH++ und Vorstandsmitglied vom Medienverband VMZ. Sie ist in der Digital- und Medienpolitik aktiv.

Die SMRI und die Pariser Prinzipien: Wie steht es mit der Akkreditierung?

Die SMRI hat im Oktober 2025 bei der Globalen Allianz der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen GANHRI ihre Akkreditierung beantragt. Die Veranstaltung ermöglicht einen aktuellen Einblick in den Stand und in die offenen Fragen des Verfahrens. Die Kriterien sind in den Pariser Prinzipien der UNO festgelegt: Nationale Menschenrechtsinstitutionen müssen eine solide gesetzliche Grundlage haben, über ein umfassendes Mandat verfügen und mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ausgestattet sein. Sie müssen vollständig unabhängig von der Regierung funktionieren, die gesellschaftlichen Kräfte pluralistisch vertreten und zugänglich sein für menschenrechtlich besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen.

Die Teilnehmenden erhalten Inputs von Fachpersonen: Wo identifiziert GANHRI kritische Punkte bei der gesetzlichen Grundlage der SRMI, wie sie das Parlament 2021 verabschiedet hat? Welche Herausforderungen gibt es bei der Umsetzung in den ersten Jahren der SMRI? Und wo sieht sich die SMRI heute selber auf ihrem langen Weg der Etablierung? Die Veranstaltung bietet Raum für eine gemeinsame Diskussion zur Zukunft der SMRI: Mit welchen Mitteln kann die SMRI ihr Ziel verfolgen, zum führenden Kompetenzzentrum für Menschenrechte in diesem Land zu werden, um langfristig die menschenrechtliche Situation aller Menschen im Einflussbereich der Schweiz nachhaltig zu verbessern? Und wie können die Ressourcen gesichert werden, die zum Auf- und Ausbau der SMRI als nationale Menschenrechtsinstitution mit einem A-Status notwendig sind?

Sprache: Deutsch und Englisch

Referent*innen

Klara Paro: Human Rights Officer, European Network of National Human Rights Institutions, Brüssel

  • Klara Paro unterstützt die SMRI im Akkreditierungsprozess. Sie arbeitet für ENNHRI, die europäische Dachorganisation der nationalen Menschenrechtsinstitutionen.

Sie wurden auf das neue Informationsportal über Menschenrechte in der Schweiz weitergeleitet

Liebe*r Nutzer*in,

Im März 2025 hat die Schweizerische Menschenrechtsinstitution (SMRI) das von humanrights.ch betriebene Informationsportal übernommen. Sie befinden sich nun auf dem neuen Portal.

Diese Migration ging mit einer umfassenden Neustrukturierung einher. Die gesuchten Informationen sind möglicherweise nicht mehr in derselben Form wie zuvor präsentiert. Wir hoffen, dass Sie sich schnell an die neue Struktur und Aufbereitung der Informationen gewöhnen.

Für Fragen und Rückmeldungen: info@isdh.ch

Viel Vergnügen bei der Navigation!

Sie wurden auf das neue Informationsportal über Menschenrechte in der Schweiz weitergeleitet

Liebe*r Nutzer*in,

Im März 2025 hat die Schweizerische Menschenrechtsinstitution (SMRI) das von humanrights.ch betriebene Informationsportal übernommen. Sie befinden sich nun auf dem neuen Portal.

Diese Migration ging mit einer umfassenden Neustrukturierung einher. Die gesuchten Informationen sind möglicherweise nicht mehr in derselben Form wie zuvor präsentiert. Wir hoffen, dass Sie sich schnell an die neue Struktur und Aufbereitung der Informationen gewöhnen.

Für Fragen und Rückmeldungen: info@isdh.ch

Viel Vergnügen bei der Navigation!